Sonntag, November 19, 2017

Pädagogische und organisatorische Schwerpunkte

Um unsere Schüler zum weiterführenden Lernen in und außerhalb der Schule zu motivieren, gilt es ihnen in wesentlichen Bereichen eine grundlegende Bildung zu verschaffen. Dies steht in Übereinstimmung mit den allgemeinen Ausführungen aller Rahmenlehrpläne zur Bildung und Erziehung in der Grundschule.

Ein Schwerpunkt unserer Unterrichtsarbeit muss demnach die intensive Unterstützung beim Erwerb von Lesefähigkeit und Lesestrategien sein. Die intensive Zusammenarbeit mit derJugendbibliothek Spandau, regelmäßige Leseprojekte, Lesepatenschaften und die Teilnahme an Wettbewerben sollen dabei wichtige Bausteine sein. Nur durch eine qualitativ hochwertige Förderung im Bereich Lesen kann es gelingen, unsere Schüler zu kompetentem Handeln zu befähigen. In diesem Zusammenhang kommt der Nutzung verschiedener Medien eine besondere Bedeutung zu. Unsere Schüler sollen dazu befähigt werden mit den verschiedensten Medien zunehmend sicher und reflektiert umzugehen, sich Informationen zu beschaffen und diese geeignet aufzubereiten. Nur so entwickeln sie die für ihren weiteren Lernerfolg benötigte Methodenkompetenz.

Aus dem Genannten wird deutlich, dass wir Benachteiligungen in diesen grundlegenden Bildungsbereichen besonders entgegenwirken wollen. Eine frühzeitige Diagnose bei vermuteter Lese- Rechtschreibschwäche (LRS) und eine darauf aufbauende systematische Förderung halten wir für notwendig.

Damit unsere Schüler die in den Rahmenlehrplänen geforderten Kompetenzen innerhalb einer Jahrgangsstufe bestmöglich entwickeln können, ist es erstrangiges Ziel, einen qualitativ hochwertigen Unterricht anzubieten.

Je nach Thema entscheiden die Lehrer zwischen Strukturiertheit und Offenheit bei der Lernorganisation, zwischen systematischen und handlungsorientierten Lernformen sowie zwischen gemeinsamen und individuellen Lernphasen. Dabei sollen die Schüler Arbeitsmethoden und Techniken sowie Lernstrategien erlernen und einüben, die sie befähigen, eigenverantwortlich und selbständig, allein sowie im Team zu arbeiten. In vielfältigen Projekten sollen sie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern und durch die Anwendung des Gelernten in vielfältige Zusammenhänge bringen.

Soziale Kompetenz

Das Erlernen sozialer Kompetenz ist ein wichtiger Bestandteil unseres schulischen Alltags. Es ist keinem bestimmten Schulfach zugeordnet, sondern Teil eines jeden Unterrichtsfachs, des fächerübergreifenden Unterrichts und der außerunterrichtlichen Begegnungen. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen das nötige Rüstzeug zu stabilen Werten, wie Toleranz, und zu angemessenem Verhalten, insbesondere Gewaltlosigkeit, für ein verantwortungsvolles und rücksichtsvolles Miteinander erhalten. Verstöße gegen angemessene Umgangsformen werden an unserer Schule in erster Linie durch Prävention vermieden.

Schule als Lern- und Lebensraum

 Die Rhythmisierung fördert die Handlungskompetenz unserer Schüler. Die Pausen sind unterteilt in Frühstücks- und Bewegungspausen. Vor allem in den unteren Jahrgangsstufen findet der Unterricht vorwiegend in Blöcken statt, in denen sich Phasen des Lernens mit Entspannungsphasen abwechseln.

Dabei wird der Unterricht besonders in der Schulanfangsphase unterstützt durch die Erzieherinnen und Erzieher, die dadurch einerseits an der Unterrichtsgestaltung mitwirken und andererseits die von ihnen zu betreuenden Kinder auch im Unterricht erleben.

Bei der Umgestaltung unseres Schulhofes waren sowohl die Lehrerinnen und Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler an der Planung beteiligt. Unser Spielgerät Zeppelin ist von allen damaligen Schülern mitgestaltet worden. Ganz im Sinne des Rahmenlehrplans lernten die Kinder hier „durch aktives Mitwirken“ demokratisches Handeln.

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